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Ganzkörpertraining zu Hause: Meine Erfahrungen mit dem Pilates&Friends Abo

2026.09.06
Ganzkörpertraining zu Hause: Meine Erfahrungen mit dem Pilates&Friends Abo

Ein nebliger Morgen in München, die Kaffeemaschine röhrt noch, und ich starre auf meinen Monitor, während mein Hund sich bereits auf der Pilatesmatte breit macht. Er wiegt etwa 30 Kilo und hat ein untrügliches Gespür dafür, wann ich mich bewegen will – dann wird die Matte für ihn zum exklusiven Schlafplatz. Ich versuche, meinen steifen Rücken vor dem ersten Zoom-Call zu mobilisieren, während draußen der graue November an den Fenstern klebt.

Bevor wir loslegen: Transparenz ist mir wichtig. Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links einen Kurs buchst, erhalte ich eine Provision – für dich kostet das keinen Cent mehr. Ich empfehle hier nur Programme wie Pilates&Friends, für die ich selbst monatlich bezahle und die ich in meinem Arbeitszimmer neben dem Schreibtisch wirklich durchziehe. Kein Sponsoring, kein Influencer-Gerede, nur meine ehrliche Meinung als Schreibtisch-Täterin.

Vom Bandscheibenvorfall zum Matten-Abo

Rückblick: 2022 war mein persönliches Katastrophenjahr. Ein Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich hat mich als Grafikerin komplett ausgeknockt. Meine Physiotherapeutin war damals herrlich direkt: "Entweder du fängst jetzt mit Pilates an und findest eine Routine, die du dein Leben lang hältst, oder wir sehen uns hier jede Woche für die nächsten zwei Jahre." Das saß. Ich hasse Fitnessstudios, ich hasse Fahrtwege und ich hasse es, wenn mich jemand beim Schwitzen anstarrt. Also: Homeoffice-Training.

Ich habe den klassischen Weg durch das Chaos von YouTube-Playlists hinter mir. Kostenlos ist super, bis man merkt, dass man mehr Zeit mit Suchen verbringt als mit Trainieren. Irgendwann hatte ich die Nase voll von der ständigen Werbung für Proteinpulver mitten in der Entspannung. Ich wollte Qualität. In meinem Übereifer habe ich dann den typischen Anfängerfehler gemacht: Ich hatte kurzzeitig zwei Abos gleichzeitig laufen, weil ich den Kündigungsbutton bei einer anderen Plattform nicht sofort gefunden habe – ein teurer Spaß, über den ich heute noch den Kopf schüttle. Wer ähnliche Fails vermeiden will, sollte mal in meine Tipps zum Thema Pilates Abo kündigen online schauen.

Tablet mit Pilates-Kurs auf einer Matte im Sonnenlicht.

Der Deep Dive: Was steckt wirklich im Pilates&Friends Abo?

Mitten im grauen November 2025 habe ich mich dann für Pilates&Friends entschieden. Warum? Weil mich die schiere Auswahl von 3000 Videos anfangs zwar fast erschlagen hat, sie aber letztlich meine Rettung vor der Langeweile im Homeoffice wurde. Wenn man jeden Tag auf die gleiche Matte neben dem Schreibtisch starrt, braucht man Abwechslung. Die Plattform ist wie das Netflix für Pilates-Fans – nur ohne die Suchtgefahr, die ganze Nacht durchzuschauen.

Was mir als Grafikerin sofort auffiel: Die App-Qualität ist solide, aber nicht über-designt. Es geht um den Inhalt. Man findet dort alles, von klassischen Mattenübungen bis hin zu Training mit dem Reformer oder Kleingeräten. Besonders wichtig war mir, dass die 6 klassischen Pilates-Prinzipien – Zentrierung, Konzentration, Kontrolle, Präzision, Atmung und Fluss – nicht nur als Marketing-Floskeln benutzt werden, sondern von den Trainern wirklich gelebt werden. Wer seine Tiefenmuskulatur stärken will, braucht diese Präzision, sonst kann man es gleich bleiben lassen.

Ein interessanter Aspekt ist die Preisstruktur. Im Vergleich zu einem einmaligen Videokauf oder einem Pilates-Präventionskurs, der meistens nur 8 Wochen dauert, ist das Abo natürlich eine langfristige finanzielle Verpflichtung. Aber hier kommt mein messbarer Tradeoff: Die langfristige Abo-Gebühr übersteigt zwar irgendwann die Kosten eines Einzelkurses, aber dafür kriege ich eine Bibliothek, die ständig wächst. Für jemanden wie mich, der seit 10 Monaten dabei ist, ist das Gold wert. Nach den ersten drei Monaten kannte ich meine Lieblingsübungen auswendig, und ohne neue Inputs wäre ich wohl wieder in die Bewegungsstarre verfallen.

Mein Alltag auf der Matte: Wenn der Hund mitmacht

Das Training findet bei mir meistens morgens statt. Ich schaue auf die Uhr, sehe, dass der Zoom-Call in 12 Minuten startet, und denke: "Egal, für drei Runden 'The Hundred' reicht es noch, sonst killt mich mein Rücken nachher." Es ist dieser kurze Moment der Selbstfürsorge zwischen Kaffeetasse und Grafik-Tablet.

Ein echtes Highlight (oder Hindernis) ist mein Hund. Es gibt dieses raue Geräusch meiner Matte auf dem Parkett, wenn er sich mit seinen 30 Kilo darauf wälzt, während ich versuche, die 'Pelvic Tilt' präzise auszuführen. Er denkt grundsätzlich, dass jede Übung in Rückenlage eine Einladung zum intensiven Bauchkraulen ist. Die Trainer bei Pilates&Friends sind zum Glück sehr ruhig und unaufgeregt – kein hysterisches Motivations-Geschrei, was sowohl meine Nerven als auch den Hund schont.

Nach etwa 15 Minuten Training spüre ich oft dieses spezifische, warme Kribbeln in der Lendenwirbelsäule. Das ist der Moment, der mir sagt, dass ich heute ohne Schmerzmittel durch den Arbeitstag komme. Es ist kein Hexenwerk, sondern einfach nur konsequente Bewegung. Wer gezielt an seiner Mitte arbeiten will, sollte sich meine Favoriten für die Pilates Übungen für die Körpermitte ansehen.

Füße in Pilates-Socken auf einer Matte mit Hund im Hintergrund.

Vergleich: Abo vs. Einmalzahlung vs. Krankenkasse

Natürlich fragt man sich: Muss es ein Abo sein? Wenn du der Typ bist, der absolute Struktur braucht und nach 8 Wochen sagt "Danke, das reicht mir", dann ist ein zertifizierter Kurs über die Krankenkasse super. Aber für uns Homeoffice-Hocker ist das meistens zu wenig. Ein Ayur-Yoga-Basis-Kurs ist eine tolle Ergänzung, wenn man mal etwas mehr Ruhe und Ayurveda-Einflüsse sucht, aber für das reine Kraft-Ausdauer-Paket bleibt Pilates meine Nummer eins.

Es gibt auch Anbieter wie Pilates Sister, die eine sehr persönliche, fast schon familiäre Atmosphäre bieten. Das ist toll, wenn man sich in einer Community wohlfühlt. Aber wenn du – wie ich – einfach nur morgens im Schlafanzug schnell eine Einheit durchziehen willst, ohne dich groß mit anderen auszutauschen, ist die riesige Mediathek von Pilates&Friends unschlagbar. Man kann nach Trainern filtern, nach Dauer (von 5 bis 90 Minuten) und nach Level.

Fazit: Lohnt sich Pilates&Friends für dich?

An einem heißen Julimorgen habe ich gemerkt, wie weit ich gekommen bin. Früher hätte ich bei der Hitze jede Bewegung vermieden. Heute rolle ich die Matte aus, schiebe den Hund ein Stück zur Seite und mache meine 20 Minuten Flow, bevor die Sonne mein Dachgeschoss-Büro röstet. Der größte Vorteil ist die Flexibilität: Ob ich nun 10 Minuten Zeit habe oder eine volle Stunde, ich finde immer etwas, das passt.

Wenn du wirklich vorhast, Pilates zu einem festen Bestandteil deines Lebens zu machen – und nicht nur eine Neujahrsvorsatz-Eintagsfliege bist –, dann ist das Abo bei Pilates&Friends die beste Investition in deine Rückengesundheit. Ja, es kostet monatlich Geld, aber verglichen mit den Kosten für Physiotherapie oder Schmerzmittel ist es ein Schnäppchen. Wer eher eine ruhige Yoga-Alternative sucht, sollte sich vielleicht den Ayur-Yoga-Basis-Kurs ansehen, aber für echtes Core-Training führt kein Weg an einem soliden Pilates-Programm vorbei.

Ich bleibe definitiv dabei. Auch wenn der Hund weiterhin jede Roll-Up Übung als Einladung zum Kuscheln versteht. Mein Rücken dankt es mir jeden Tag, besonders wenn der Feierabend im September mal wieder später wird als geplant.

9.2

Pilates&Friends Abo

Vorteile

  • ● Gigantische Auswahl mit über 3000 Videos
  • ● Top-Trainer mit echtem Fachwissen
  • ● Perfekte Filter für Zeit und Level
  • ● Ständige Updates mit neuen Kursen

Nachteile

  • ○ Die Auswahl kann am Anfang überfordern
  • ○ Monatliche Kosten statt Einmalzahlung
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