MattenFlow

Über MattenFlow

2022 hat mir meine Physiotherapeutin ein Ultimatum gestellt: entweder ich fange mit Pilates an, oder ich sehe sie jede Woche für die nächsten zwei Jahre. Ich hatte gerade meinen ersten Bandscheibenvorfall und keinen Sinn für Spielräume. Also fing ich mit Pilates an.

Das erste Problem: Ich wusste nicht, welches Online-Programm ich nehmen sollte. YouTube war überwältigend, und die bezahlten Plattformen klangen alle gleich. Ich habe es auf die harte Tour gelernt. Vier Programme in drei Jahren, zwei davon nach ein paar Wochen wieder gekündigt, eines aus Versehen doppelt bezahlt, weil ich nicht gecheckt hatte, dass die Jahresverlängerung automatisch läuft.

Ich arbeite als Grafikerin im Homeoffice in München, und meine Pilates-Matte liegt direkt neben dem Schreibtisch. Morgens, vor dem ersten Zoom-Call. Meistens liegt auch mein Hund drauf, wenn ich kurz weg bin. Das Programm läuft trotzdem.

Was mich bei diesen Kursen interessiert, sind keine motivierenden Bewertungen, sondern die konkreten Zahlen: was kostet eine Einzel-Session, wenn man das Monatsabo runterbricht. Ob der Basis-Plan wirklich reicht oder ob die guten Kurse alle im Premium stecken. Ob die Testphase kostenlos ist oder ob da heimlich eine Kreditkarte hinterlegt werden muss. Und natürlich: ob der Rücken besser wird oder zumindest nicht schlechter.

Das schreibe ich auf. Nicht als Wellness-Blog, nicht als Fitness-Influencerin. Als jemand, die die Fehler beim Onlinekurs-Abonnieren schon gemacht hat und anderen die Möglichkeit geben will, sie nicht zu wiederholen.

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